Ein Unternehmer will seinen Betrieb an die nächste Generation übergeben. Die Verträge sind entworfen, die Zahlen stimmen, und trotzdem kommt die Unterschrift nicht, weil Vater und Sohn kaum noch miteinander reden. Als Berater, Jurist, Coach oder Mediator kennen Sie solche Stellen: Fachlich ist alles getan, und das Mandat steht still.
Dieser Beitrag zeigt, wie Sie System Empowering mit Ihrem Beruf verbinden können, ohne ihn aufzugeben, und welche Wege Teilnehmer unserer Ausbildung gegangen sind.
Inhaltsverzeichnis
1. Wo Sie im Mandat an Grenzen kommen
Wer Unternehmer berät oder vertritt, arbeitet meist auf der Sachebene: Zahlen, Verträge, Strukturen, Abläufe. Das trägt, solange das Fundament hält. Nach unserer Erfahrung liegt die Ursache festgefahrener Konflikte aber fast immer tiefer, bei verletzten Grundbedürfnissen wie Zugehörigkeit, Anerkennung oder dem Ausgleich von Geben und Nehmen. Im System Empowering heißen diese Grundbedürfnisse und Ordnungen Systemgesetze. Sind sie verletzt, bringen auch gute fachliche Vorschläge das Mandat nicht weiter.
Um an dieses Fundament heranzukommen, müssen Sie Ihren Beruf nicht wechseln. In der System Empowerer Fortbildung lernen Sie Coaching und Konfliktlösung mit System Empowering und bringen beides in Ihre Mandate ein.
Wie das in verschiedenen Berufen aussieht, zeigen wir in Abschnitt 3, zum Teil an Beispielen von Teilnehmern unserer Ausbildung:
- Unternehmensberater: Beratung und Coaching verbinden
- Anwälte, Steuerberater und Notare als Mediatoren
- Nachfolge- und Finanzberater: wenn die Übergabe stockt
- Der Unternehmer als Coach im eigenen Unternehmen
- Die Führungskraft als Coach und Mediator
- Coaches, die mit Paaren und Familien arbeiten
Außerdem zeigen wir, was Sie im Mandat bewirken können und worauf Sie bei der Wahl einer Fortbildung achten sollten.
2. Wie Sie System Empowering mit Ihrem Beruf verbinden
Wir alle im Team des Hanseatischen Instituts haben nicht direkt mit der Ausbildung zum Coach begonnen. Unsere Wege führten über verschiedene Etappen und persönliche Erfahrungen an den Punkt, an dem uns klar wurde: Es muss noch mehr geben.
Dr. Dieter Bischop als Physiker, Annika Dulige als Juristin, Jan Schulz als Offizier und Psychologe: Wir alle drei spürten irgendwann, dass unsere Fragen noch nicht beantwortet waren und die Wirkung in unserer täglichen Arbeit nicht zufrieden stellte.
Wie Teilnehmende aus Beratung und Recht diesen Weg gegangen sind, lesen Sie auf der Seite Erfahrungen mit der Fortbildung.
Ähnliches hören wir regelmäßig von Beratern, Juristen, Coaches und Mediatoren. Sie haben vielleicht schon eine umfangreiche Ausbildung und viel Berufserfahrung hinter sich, Ihre Existenz ist gesichert.
Und trotzdem stellen Sie sich Fragen wie diese:
- Wie verbinde ich meine Fachkompetenz und Erfahrung mit Coaching und Mediation, ohne meinen Beruf aufzugeben?
- Spüren Sie oft, dass Ihre Mandanten eine tiefergehende Begleitung bräuchten, damit Ihre Arbeit wirkt?
- Belastet es Sie jedes Mal, wenn Sie an Ihre Grenze kommen und einem Mandanten an einer bestimmten Stelle nicht mehr weiterhelfen können?
- Fühlen Sie sich in Ihrem Umfeld unfrei, so zu wirken, wie Sie es sich wünschen, und stoßen immer wieder an äußere Grenzen?
Dann lohnt es sich, eine Fortbildung in Betracht zu ziehen, die genau an diesen Grenzen ansetzt.
Im nächsten Abschnitt zeigen wir, auch an Beispielen von Teilnehmern unserer Ausbildung, wie die Verbindung von Beruf und Coachingkompetenz gelingen kann.
3. Beruf, Coaching und Mediation verbinden: Beispiele aus der Praxis
Unternehmensberater: Beratung und Coaching verbinden
Als Unternehmensberater sollen Sie auf der Grundlage von Daten, Zahlen und Fakten konkrete Lösungen vorschlagen. Diese Vorschläge nehmen die Menschen im Unternehmen oft nicht ausreichend mit, und die „weichen Faktoren“ kommen zu kurz.
- Bei Changeprozessen, Unternehmensnachfolgen und in der Organisationsentwicklung geraten Sie immer wieder an Stellen, an denen sich bei Ihren Mandanten Konflikte oder Coachingbedarf zeigen.
- Mit Kompetenzen aus Coaching und Mediation können Sie Menschen und Organisationen an solchen Stellen tiefer begleiten, in einem Prozess, in dem sie mit Ihrem Handwerkszeug selbst Lösungen finden.
- Liegen Systemgesetzverletzungen vor, laufen nach unserer Erfahrung auch teure Beratungsprozesse oft ins Leere, und Unternehmensnachfolgen scheitern. Sie arbeiten hart und erreichen trotzdem zu wenig für die Menschen und die Stabilität des Gesamtsystems.
Im System Empowering gehen wir davon aus, dass eine Beratung auf der Sachebene erst wieder greift, wenn die Verletzungen im Fundament aufgelöst sind. Unternehmensberatung und Coaching schließen sich deshalb nicht aus, sie ergänzen sich. Der Unternehmensberater und System Empowerer Malte Kähler gibt im Podcast Innovationsmanagement: Methoden effektiver gestalten einen Einblick, wie er Unternehmensberatung und System Empowering verbindet.
Viele Berater empfinden diese natürlichen Grenzen als unbefriedigend. Sie kommen trotz gut dotierter Stellen in namhaften Beratungsfirmen zu uns, um sich persönlich weiterzuentwickeln und ihren Kunden einen Mehrwert zu bieten. Im Podcast spricht Stefanie, Psychologin, Coach, Team- und Organisationsentwicklerin und Inhaberin einer Lodge in Uganda, über ihren Weg: Veränderungen in meinem Leben durch die Ausbildung zum Systemischen Coach und System Empowerer: Erfahrungsbericht von Stefanie Pollender.
Anwälte, Steuerberater und Notare als Mediatoren
Als Rechtsanwalt, Steuerberater oder Notar sind Sie ganz nah dran am Konflikt, an Menschen mit verletzten Gefühlen und belasteten Schicksalslinien. Ihre Mandanten sind nicht selten von jahrelangen, zermürbenden Reibereien erschöpft und wollen nur noch, dass alles ein Ende hat.
Nach unserer Erfahrung gilt: Ganz gleich, welche Partei rechtlich gewinnt, die Zufriedenheit aller bleibt auf der Strecke. Jeder Beteiligte zahlt finanziell und persönlich einen hohen Preis.
Wenn Menschen nur noch über Anwälte miteinander reden und ihre Verantwortung an Gerichte abgeben, ist eine Menge passiert. Die Verletzungen haben sich über Jahre oder Jahrzehnte aufgebaut.
Ihre rechtliche Expertise kann erst einmal Entlastung schaffen, doch der Konflikt darunter schwelt weiter. Gerade dort, wo die Beteiligten im Gespräch bleiben und gemeinsam Lösungen finden müssen, etwa als Elternpaar nach einer Scheidung, als geschäftsführende Gesellschafter, in der Unternehmensnachfolge oder in einer Erbengemeinschaft, ist eine rein rechtliche Lösung nach unserer Erfahrung nie nachhaltig und bringt keinen Frieden.
Wenn Sie als Anwalt, Steuerberater oder Notar in der Rolle des Mediators die Streitursachen auf der Systemgesetzebene bearbeiten und dabei den rechtlichen Rahmen berücksichtigen, helfen Sie Ihren Mandanten zu einer gemeinsamen, tragfähigen Lösung und zu einem Gefühl von Gerechtigkeit und Frieden.
Eileen Lachmann war Rechtsanwältin und Unternehmensjuristin, als sie über eigene Themen der Persönlichkeitsentwicklung zunächst zum eigenen Coaching kam, ehe sie in die Ausbildung einstieg. Ihr Weg führte über die langsame Reduzierung der Stundenzahl im Angestelltenverhältnis. Sie ist auch heute noch in Teilzeit angestellt, hat sich aber innerhalb von drei Jahren ein erfolgreiches Coaching Business für Einzelpersonen, Paare und Familien aufgebaut.
Wie Eileens Weg aussah, hören Sie in unserem Podcast mit Annika und Eileen: Eileen Lachmann, Juristin: Erfahrungen aus der eigenen Praxis, Teil 2.
Nachfolge- und Finanzberater: wenn die Übergabe stockt

Als Nachfolge- oder Finanzberater begleiten Sie Unternehmer an der Stelle, an der Familie und Unternehmen zusammenkommen. Die Bewertung steht, die Verträge sind vorbereitet, und trotzdem geht es nicht voran, weil der Senior nicht loslässt oder sich die Geschwister übergangen fühlen. Nach unserer Erfahrung liegen solche Blockaden, die sachlich nicht zu erklären sind, im Fundament: Systemgesetze wie Zugehörigkeit, Anerkennung, Ausgleich von Geben und Nehmen oder Früher hat Vorrang vor später sind verletzt, manchmal schon in früheren Generationen.
Wir beobachten seit Jahrzehnten, dass die Arbeit mit den Vorfahren in der inneren Aufstellung viele Blockaden und Lasten löst, die wir von unseren Vorfahren „mit der Muttermilch eingesogen“ haben. Aus diesen Erfahrungen hat Dr. Dieter Bischop die Genea-Methode entwickelt, den PowerCode, angewendet auf die Vorfahren. Sie wird ständig weiter verfeinert und in der Fortbildung weitergegeben. Mit dem PowerCode und der Genea-Methode können Sie die Verletzungen auflösen, bevor die Verträge unterschrieben werden.
Der Unternehmer als Coach im eigenen Unternehmen
Ein Unternehmer kann in seinem System von „oben nach unten“ eine Strategie (getragen von der Vision), eine Struktur und eine Kultur etablieren. Er kann seine Mitarbeiter so auswählen, dass sie zu den Werten des Unternehmens passen, er kann fördern und fordern. Doch dieser Prozess ist komplizierter, als es klingt.
Jede Veränderung muss von den Menschen getragen und mit vollem Potenzial umgesetzt werden. Im System Empowering gehen wir davon aus, dass Veränderungen nur gelingen, wenn die Systemgesetze eingehalten werden. Sie sind das Fundament, auf dem sich Strategie, Struktur und Kultur entwickeln und immer wieder ausrichten können.
Sind Grundbedürfnisse wie Zugehörigkeit, Anerkennung, Ausgleich von Geben und Nehmen und Früher hat Vorrang vor später erfüllt, lassen sich Ziele gemeinsam erreichen. Werden diese Systemgesetze verletzt, verschlechtern sich die Beziehungen, die Motivation sinkt, und es entstehen Konflikte bis hin zu Mobbing.
Wenn Sie Unternehmer begleiten, hilft es deshalb, neben Werkzeugen der Organisationsentwicklung, Konfliktlösung und Führung auch die Systemgesetze zu kennen und anwenden zu können. Manche Unternehmer gehen diesen Weg selbst. Im Podcast Durch eine neue Unternehmenskultur noch erfolgreicher werden erzählt Unternehmer Dirk Mehrens, wie er durch seine Coachingausbildung im Hanseatischen Institut eigene Themen gelöst hat, die Systemgesetze in seinem Unternehmen vorlebt und bis heute als Coach für seine Mitarbeiter und andere Firmen fungiert.
Die Führungskraft als Coach und Mediator
Führungskräfte müssen regelmäßig Konflikte mit oder zwischen Mitarbeitern klären. Oft sehen sie Entwicklungspotenzial bei ihren Mitarbeitern, aber nicht immer passt es, einen externen Coach zu beauftragen. Häufig wird der Führungskraft in solchen Fällen grundsätzlich Befangenheit unterstellt, weil sie im System selbst betroffen ist.
Unsere Erfahrung ist anders: Wenn das Vertrauensverhältnis zum Team gegeben ist, kann eine Führungskraft durchaus die Rolle des Coaches einnehmen und ihre Mitarbeiter mit Kommunikations-, Führungs- und Coachingmethoden in den ohnehin angesetzten Gesprächen weiterentwickeln. Wenn Sie Führungskräfte Ihrer Mandanten begleiten, können Sie sie auf diesem Weg unterstützen.
Unsere Absolventin Berit erzählt, wie sie mit den Führungstools aus der Ausbildung die Zusammenarbeit mit ihrem Team gestaltet.
Coaches, die mit Paaren und Familien arbeiten
Manche Teilnehmer zieht es besonders zur Arbeit mit Paaren und Familien. Das betrifft auch Unternehmerpaare und Unternehmerfamilien. Florian und Ina sind verheiratet, Eltern eines Sohnes und haben beide die Ausbildung bei uns absolviert. Heute bieten sie in ihrem eigenen Unternehmen erfolgreich Paarberatung und Empowerment Coachings an.
4. Was Sie im Mandat bewirken können
Unternehmenskultur
Im Podcast Gesunde Unternehmenskulturen schaffen erzählen Randolph, ehemaliger Mitarbeiter beim Hanseatischen Institut, und Felix Anrich, wie sie System Empowering in die Welt bringen.
Konflikte lösen

Konflikte sind in Unternehmen, Familien und (geschäftlichen) Partnerschaften an der Tagesordnung und verursachen bei den Konfliktparteien hohen Leidensdruck, Trauer, Angst und Wut. Wenn Sie Unternehmer in solchen Konflikten begleiten, können Sie hier besonders viel bewirken: bei der Auflösung der Konflikte und der verletzten Gefühle dahinter.
Wir möchten die größtmögliche Wirkung erzielen und die Betroffenen nicht unnötig ins Leid schicken. Die klassische Mediation schaut lösungsorientiert in die Zukunft. Nach unserer Erfahrung reicht das bei starken Verletzungen auf der Systemgesetzebene nicht aus.
Deshalb setzen Coaching und Konfliktlösung mit System Empowering zunächst dort an, wo es zwischen den Konfliktparteien noch gut war.
Als System Empowerer führen Sie Ihre Mandanten also lösungsorientiert in die Vergangenheit und lösen von dort aus zuerst die erste Verletzung auf. Nach unserer Erfahrung setzt sie in der Konflikthistorie regelmäßig eine Art Muster in Gang, das sich ohne diese erste, oft kleine Verletzung gar nicht entwickelt hätte.
In der Fortbildung lernen Sie den PowerCode, mit dem Sie eine Verletzung nach der anderen strukturiert bis in die Gegenwart auflösen, sodass ein neues Gefühl und neues Verhalten entstehen können.
Erfolg und innere Kraft
Viele Unternehmer und Führungskräfte stehen beruflich nicht dort, wo sie stehen möchten. Das kann daran liegen, dass ihr Umfeld von Konflikten geprägt ist und die obere Hierarchieebene nicht die Verantwortung übernimmt, die gebraucht wird. Manchem ist auch nicht bewusst, welche Vision er hat und welche Werte im Beruf gewährleistet sein müssen, damit Motivation entstehen kann.
Im System Empowering gehen wir davon aus, dass andere Faktoren noch entscheidender sind: die innere Erlaubnis, glücklich und erfolgreich zu sein, Urvertrauen und Anerkennung aus sich selbst heraus. Diese Ressourcen erhalten wir von unserem Herkunftssystem und unseren Vorfahren.
Nach unserer Erfahrung wirken ungelöste Systemgesetzverletzungen, Lasten, Ängste und transgenerative Traumata, etwa aus den Weltkriegen, bis zu den Kriegsenkeln und Kriegsurenkeln fort. Sie beeinflussen die innere Kraft und die Fähigkeit, zu lernen und sich zu verändern.
Als System Empowerer können Sie auch diese Themen mit der Genea-Methode auflösen.
5. Lohnt sich die Investition in die Fortbildung?
Eine fundierte Fortbildung mit erfahrenen Ausbildern, die Ihnen das Rüstzeug gibt, um Coaching und Mediation professionell in Ihre Mandate einzubringen, kostet in der Regel zwischen 10.000 und 30.000 Euro. Die System Empowerer Fortbildung umfasst 15 Module über rund 18 Monate, alle in Präsenz in Hamburg, dazu 15 individuelle Coachingstunden und das Modul „Recht & Mediation“. Sie kostet 20.000 € netto und deckt den Lehrgang für den zertifizierten Mediator ab. Diese gesetzlichen Vorgaben gelten nur für die Bezeichnung „zertifizierter Mediator“, nicht für den System Empowerer.
Aus unserer Sicht lohnt sich diese Investition, wenn Sie in Ihren Mandaten dort weiterkommen wollen, wo Sie bisher an Grenzen stoßen.
- Sind Sie bereit, sich stetig weiterzuentwickeln?
- Gefällt Ihnen die Vorstellung, lebenslang zu lernen?
- Ist es für Sie selbstverständlich, an sich und an Ihrer Arbeit mit Mandanten zu arbeiten?
- Macht es Ihnen Freude, Menschen auf ihrem individuellen Weg zu unterstützen?
- Lassen Sie sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen, wenn Sie Umwege gehen müssen?
Dann können Sie davon ausgehen, dass Sie das Wissen und die Methodik in Ihren Mandaten anwenden und der Ausgleich für Ihre Investition in die System Empowerer Fortbildung bald zurückfließt.
Was eine Mediationsausbildung im Marktvergleich kostet, beschreiben wir im Artikel Mediationsausbildung: Kosten, Inhalte und warum Mediation allein oft nicht reicht.
6. Welche Fortbildung ist die richtige?
Der Markt für Coaching und Mediation ist voll. Wenn Sie Unternehmer und ihre Organisationen dort weiterbringen wollen, wo Ihre fachliche Arbeit an Grenzen stößt, brauchen Sie eine Fortbildung, die strukturierte Lösungsprozesse vermittelt und Coaching mit Mediation verbindet.
Ihre Mandanten merken den Unterschied nur, wenn sie echte Veränderung spüren. Dafür brauchen Sie wirkungsvolle Methoden.
Damit Sie die ganze Bandbreite der Themen in Ihren Mandaten abdecken können, ist eine kombinierte Fortbildung in Coaching und Mediation die richtige. Dann können Sie Einzelpersonen coachen und auch Teams, Unternehmerpaare und Unternehmen coachen und mediieren, also helfen, Konflikte zu lösen.
Achten Sie darauf, dass die Ausbilder langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Kontexten haben und das lehren, was sie täglich mit Erfolg anwenden. Entscheidend ist auch, dass Sie während der Fortbildung durch eigenes Coaching und Supervision begleitet werden.
Nach unserer Erfahrung aus über 28 Jahren Arbeit mit Einzelpersonen, Teams, Unternehmen und Familien ist eine Fortbildung die richtige, wenn sie diese Punkte berücksichtigt:
- Coaching und Mediation wird beides gelehrt
- Es wird mit den wahren ersten Auslösern gearbeitet
- Es werden die Systemgesetze als größter Hebel für Stress und Konflikte berücksichtigt
- Es bleibt nicht nur beim Erkenntnisgewinn über die Ursachen, sondern es wird ein systematischer Lösungsprozess vermittelt, der die Basisgefühle auflöst und den Klienten nicht unnötig ins Leid führt.
- Es werden die Vorfahren, die transgenerativen Aspekte wie das Leiden der Kriegsenkel einbezogen und mit der Genea-Methode bearbeitet.
Wenn Sie verschiedene Ansätze vergleichen wollen, bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir unseren Orientierungsartikel Coaching Ausbildung: Fünf Ansätze im Vergleich. Er ordnet die gängigsten Richtungen inhaltlich ein und zeigt, was System Empowering von klassischen Ansätzen unterscheidet.
Fazit
Ob Sie Unternehmer beraten, rechtlich vertreten, coachen oder zwischen ihnen vermitteln: Ihre fachliche Lösung trägt erst, wenn das Fundament hält. Dreht sich ein Mandat trotz guter Arbeit im Kreis, stecken nach unserer Erfahrung fast immer verletzte Grundbedürfnisse der Beteiligten dahinter. Wer sie erkennt und mit dem PowerCode und der Genea-Methode auflösen kann, muss seinen Beruf nicht wechseln. Er bringt ihn dort zur Wirkung, wo er bisher stehen geblieben ist.
FAQs: System Empowering in Ihrem Beruf
Woran merke ich, dass mir für meine Mandate ein Handwerkszeug fehlt?
Ein gutes Signal ist, wenn Mandanten schon heute mit Themen zu Ihnen kommen, die über Ihren fachlichen Auftrag hinausgehen, etwa Streit unter Gesellschaftern oder eine Nachfolge, die trotz fertiger Verträge stockt. Sie hören zu, vermitteln und übersetzen zwischen Positionen, merken aber, dass Ihnen ein klares Handwerkszeug fehlt, um an die Ursache zu kommen. Nach unserer Erfahrung liegt sie dann fast immer im Fundament, bei verletzten Grundbedürfnissen der Beteiligten.
Muss ich meinen bisherigen Beruf aufgeben, wenn ich diesen Weg gehe?
Nein. Die System Empowerer Fortbildung richtet sich an Berater, Juristen, Coaches und Mediatoren, die mit Unternehmern arbeiten und ihren Beruf behalten. Sie können das Gelernte zuerst in Ihren laufenden Mandaten anwenden und prüfen, wie stimmig es sich anfühlt. Wichtig ist, dass der Weg zu Ihrer Lebensrealität passt und kein „Alles oder Nichts“ verlangt.
Was ist, wenn ich unsicher bin, ob ich mit schweren Konflikten umgehen kann?
Unsicherheit gehört dazu, wenn Sie mit echten Konflikten und belastenden Geschichten arbeiten. In der Fortbildung geht es nicht darum, von Anfang an alles aushalten zu müssen, sondern Schritt für Schritt Sicherheit aufzubauen. Sie lernen ein klares Modell und einen strukturierten Prozess und werden bei eigenen Grenzen und Befürchtungen begleitet. Entscheidend ist nicht, dass Sie keine Angst haben, sondern dass Sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich dafür gründlich fortzubilden.
Welche Rolle spielt meine eigene Geschichte in der Fortbildung?
Ihre eigene Geschichte ist ein wichtiger Teil Ihrer Professionalität. Nach unserer Erfahrung stammen viele Muster im Umgang mit Konflikten, Nähe, Verantwortung und Autorität aus der eigenen Biografie und den Herkunftssystemen. In der Fortbildung haben Sie Raum, eigene Themen zu klären und Ihr Fundament zu stabilisieren. Das dient nicht nur Ihnen persönlich, es schützt auch Ihre Mandanten, weil Sie bewusster unterscheiden können, was zu Ihnen gehört und was zu dem System, das Sie begleiten.
Kann ich System Empowering in mein bestehendes Angebot einbauen?
Ja. System Empowerer arbeiten zum Beispiel mit Unternehmern und Führungskräften, in Familienunternehmen und Nachfolgen, in Teams und Organisationen oder ergänzend zu bestehenden Beratungs- und Rechtsberufen. Die Fortbildung gibt Ihnen ein inhaltlich tragfähiges Profil. Wie Sie es in Ihr Angebot einbauen, ist Teil der individuellen Klärung, die wir in Gesprächen und im Verlauf der Fortbildung mit Ihnen betrachten.
Sie begleiten Unternehmer und kommen bei einem Mandat an eine Grenze? In der System Empowerer Fortbildung lernen Sie, die Ursache im Fundament zu erkennen und aufzulösen. Der nächste Durchgang startet am 28. Januar 2027.
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